
EMMA – Empowerment meets Arts
Von Oktober 2023 bis Ende August 2026 wurde bei inlingua Osnabrück das Projekt EMMA – Empowerment meets Arts durchgeführt.
Bei EMMA handelte es sich um eine geförderte Arbeitsgelegenheitsmaßnahme (AGH) für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung bei der gesellschaftlichen und beruflichen Integration benötigten.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Sprachschule inlingua und der DEKRA Akademie GmbH in Osnabrück umgesetzt und durch das Jobcenter Osnabrück gefördert.
Die Zielgruppe umfasste arbeitssuchende Frauen mit und ohne Migrationshintergrund, die Unterstützung bei der gesellschaftlichen Integration, beim Erlernen und Festigen der deutschen Sprache sowie bei der beruflichen Orientierung benötigten – unabhängig davon, ob sie sich innerhalb oder außerhalb einer Familienphase befanden.
In der Übungswerkstatt arbeiteten bis zu 16 Teilnehmerinnen gemeinsam daran, Spielzeug und Kleinstmöbel zu sammeln, aufzuarbeiten, zu reparieren und anschließend an bedürftige Familien weiterzugeben. Die Ausgabe erfolgte gegen Vorlage des Osnabrück-Passes. Gleichzeitig bot das gemeinsame Arbeiten den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre Deutschkenntnisse im Alltag anzuwenden und weiterzuentwickeln.
Im Rahmen von EMMA konnten die Teilnehmerinnen unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen, darunter:
- Produktion und handwerkliche Tätigkeiten, insbesondere in den Bereichen Holz und Näherei
- Vertrieb und Lager
- Auslieferung
- allgemeine Verwaltung
- digitale Anwendungen und digitale Kompetenzen
- Sprachförderung
- individuelles Coaching
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war es, vorhandene Fähigkeiten sichtbar zu machen und neue Kompetenzen zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen wurden dabei unterstützt, mehr Sicherheit im Alltag und im beruflichen Umfeld zu gewinnen und neue Perspektiven für ihren weiteren Weg zu entwickeln.
Zu den zentralen Zielen von EMMA gehörten:
- die Stärkung des Selbstwertgefühls
- die Erweiterung des sozialen Netzwerks
- die Förderung von Eigeninitiative sowie handwerklichen und kreativen Fähigkeiten
- die Weiterentwicklung der deutschen Sprachkenntnisse
- die Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und Integration in den Arbeitsmarkt
- die Fokussierung auf bereits vorhandene Kompetenzen unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation
- die Erprobung geschlechtsuntypischer Arbeitsfelder in „emma’s factory“
- die Förderung interkultureller Kompetenz
- die Entwicklung und Stabilisierung einer geregelten Tagesstruktur
Mit dem Ende des Projekts im August 2026 blicken wir auf fast drei Jahre EMMA zurück. In dieser Zeit konnten zahlreiche Teilnehmerinnen neue Erfahrungen sammeln, eigene Stärken entdecken, ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und neue Perspektiven für ihren persönlichen und beruflichen Weg gewinnen.
EMMA war dabei weit mehr als nur ein Ort zum Arbeiten und Lernen. Das Projekt bot Raum für Begegnung, Austausch, gegenseitige Unterstützung und persönliche Entwicklung. Unterschiedliche Erfahrungen, Lebenswege und Kulturen kamen zusammen und machten die gemeinsame Zeit zu etwas Besonderem.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen, die EMMA mit ihrem Engagement, ihren Ideen und ihrer Persönlichkeit geprägt haben, sowie bei allen Partnerinnen und Partnern, die das Projekt begleitet und unterstützt haben.

